Blog
Notizen über ADHS, Produktivität und das Bauen einer Todo-App, die mit deinem Kopf arbeitet.
-
ADHS und das verzögerte Schlafphasensyndrom: warum vor eins keine Chance ist
Bei vielen Erwachsenen mit ADHS startet die innere Uhr 1,5 Stunden zu spät. Das Melatonin kommt später, der Schlafdruck später, das Einschlafen vor ein Uhr ist physiologisch erschwert. Dieser Text zeigt mit Studien, warum das keine Disziplinfrage ist und welche Hebel (helles Morgenlicht, niedrig dosiertes Melatonin früh am Abend) wirklich an der Uhr drehen.
-
Der Wartemodus: warum ein Termin um 15 Uhr den ganzen Tag frisst
Ein einziger Termin am Nachmittag, und der ganze Vormittag ist weg. Das ADHS-Gehirn kann nichts anfangen, solange etwas Geplantes vor ihm liegt. Dieser Text erklärt den Wartemodus mit Studien zur Zeitwahrnehmung und zeigt, warum das Problem der Übergang ist und was tatsächlich hilft.
-
Die ADHS-Steuer: der Preis, den dein Kopf jeden Monat einzieht
Mahngebühren, verlorene Ladegeräte, vergessene Abos, verschimmeltes Gemüse: der vorhersehbare Preis schwacher exekutiver Funktionen und eines löchrigen Arbeitsgedächtnisses, nicht von Schlampigkeit. Dieser Text zeigt mit Studien, warum der Ausweg über die Umgebung läuft und mehr Disziplin nichts ändert.
-
Warum der Supermarkt für ADHS-Erwachsene so erschöpft wie eine halbe Arbeitswoche
Ein normaler Wochenendeinkauf zieht bei vielen ADHS-Erwachsenen für Stunden den Stecker. Drei Dinge stapeln sich übereinander: eine sensorische Verarbeitung, die weniger filtert, eine exekutive Last, die jede Kleinentscheidung selbst kalkulieren muss, und eine Entscheidungsmüdigkeit, die der Supermarkt für jeden produziert und für dieses Gehirn besonders schnell. Dieser Text zeigt mit Studien, warum, und welche Konsequenzen das für Alltag und Einkaufsplanung hat.
-
Wenn die unerledigte Liste sich anfühlt wie ein Urteil über dich
Für viele ADHS-Köpfe liest sich eine Liste voller offener Aufgaben als Beweis: Du hast wieder versagt. Dieser Text erklärt das Konzept der Rejection Sensitive Dysphoria, ordnet es ehrlich ein (es steht nicht im DSM-5), und zeigt, warum eine App ohne Überfällig-Rot und ohne schlechtes Gewissen besser zu diesem Kopf passt.